der säure-basen-haushalt

Der Körper verfügt über Regulationsmechanismen, die den pH-Wert des Bluts konstant halten. Unsere modernen Lebensgewohnheiten können diese Mechanismen jedoch überfordern. Der „Überschuss“ an sauren Stoffwechselendprodukten ist zum großen Teil auf unsere Ernährungsweise (zu viel Fleisch, Fett, Zucker, Alkohol etc.) und zu wenig Bewegung zurück-zuführen, aber auch intensive körperliche Aktivität sowie Stress können das Säure-Basen-Gleichgewicht negativ beeinflussen.


Durch die meist zu hohe Eiweißaufnahme wird der Mineralstoff Calcium vermehrt ausgeschieden. Zudem enthält tierisches Eiweiß Schwefel und Phosphor, welche die Bildung von Säuren begünstigen. Alkohol führt zu einem verstärkten Wasserverlust über die Nieren, wodurch auch 3-4-mal mehr Magnesium über den Urin verloren geht.

 

Basische Elektrolyte
 

Mineralstoffe liegen im Körper in gelöster Form als so genannte Elektrolyte vor, wobei die Mineralstoffe Magnesium, Kalium, Calcium und Natrium die wichtigste Rolle spielen. Kalium befindet sich vor allem innerhalb der Zellen und sorgt dafür, dass saure Verbindungen aus der Zelle in die Blutbahn geschleust werden, wo sie dann über die Nieren den Körper verlassen. Auch das Spurenelement Zink hat eine besondere Bedeutung, da es als Co-Faktor des Enzyms Carboanhydrase für einen normalen Säure-Basen-Stoffwechsel mitverantwortlich ist.

 

Ernährungstipps

 

Achten Sie darauf, genügend Leitungswasser oder Mineral-wasser ohne Kohlensäure zu trinken und reduzieren Sie säurebildende Nahrungs- und Genussmittel, wie:

  • Süßigkeiten - ACHTUNG! Limonaden
  • eiweißreiche und/oder tierische Lebensmittel
  • Alkohol


 

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