Pharmaziehistorische Sammlung
Die Sammlung des Apothekenmuseums Mauthausen geht auf Norbert Rudolf Aichberger (1896–1982) zurück, der viele alte Inventargegenstände aus dem Fundus der 1846 gegründeten Apotheke aufbewahrte und in jahrzehntelanger Sammlertätigkeit eine ansehnliche Sammlung zusammentrug. Daraus gestaltete er ein kleines Privatmuseum, das er hin und wieder einem ausgewählten Personenkreis öffnete.
Nach seinem Tod wurde die Sammlung vorerst zwischengelagert, ehe sein Sohn Norbert Friedrich, selbst Apotheker mit Leib und Seele, die Sammlung ausbaute und schon bald nach geeigneten Räumlichkeiten für die dauerhafte Unterbringung der Objekte Ausschau hielt.
Das an der Donau gelegene Schloß Pragstein, das schon das Heimatmuseum und ein Trophäennuseum beherbergt, schien passend. Es folgte die Sanierung und Adaptierung der Räumlichkeiten und lange wurde an einem Konzept für die Präsentation der Esponate gefeilt bis schließlich ein auf insgesamt 200m² Fläche einzigartiges, anschaulich aufbereitetes Spezialmuseum entstand, das in die Geschichte des Apothekenwesens einführt und die Apotheke als traditionellen Arbeitsplatz darstellt.
