Schulzeit ist Läusezeit

 

 


Welche Möglichkeiten habe ich zur Bekämpfung der Läuse?

1. Mechanische Entfernung: Das nasse Auskämmen der Haare mit einem Lauskamm ist als alleinige Methode nur bedingt erfolgreich. Es muss an den Tagen 1, 5, 9 und 13 erfolgen und erfordert große Genauigkeit und Geduld. Die Entfernung der Nissen mittels Lauskamm trägt aber nach der Anwendung eines Lausmittels zum Erfolg der Therapie bei.

 

 

 

2. Physikalische Methode: Hier werden die Haare mit einem sehr kriechfähigen Öl (z.B. Silikonöl) behandelt. Es verschließt die Atemwege der Läuse und bis zu einem gewissen Grad auch der Larven und Eier. Der Vorteil dieser Methode besteht darin, dass es zu keinen Nebenwirkungen wie z.B. Reizungen der Kopfhaut kommt und im Gegensatz zu den Insektiziden keine Resistenzentwicklungen gibt.

 

Tipp

Eine Wiederholungsbehandlung am 8. bis 10. Tag nach der Erstbehandlung ist immer anzuraten, damit die nach der ersten Behandlung geschlüpften Läuse abgetötet werden, bevor sie wieder Eier legen können.
 

 

Läuse_Grafik - jpg

 

Welche zusätzlichen Maßnahmen sollen noch durchgeführt werden?
Kämme und Bürsten können mit heißem Seifenwasser gereinigt, Bettwäsche, Handtücher und Kleidung mit 60° ausgewaschen werden. Gegenstände, die nicht gewaschen werden können, kann man 48 Stunden in die Tiefkühltruhe legen oder mehrere Tage lang luftdicht eingepackt bei Raumtemperatur lagern.


Kann ich mich vor einem Lausbefall schützen?
Einerseits durch die regelmäßige Anwendung eines Weiden-rindenshampoos und andererseits durch die tägliche Anwendung eines Läuseabwehrsprays, der meine Haare bis zu 12 Stunden vor einem Lausbefall schützt. Das sind Maßnahmen, die sehr sinnvoll sind, wenn in der Schule oder im Kindergarten Läusealarm ausgerufen worden ist.
 


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